`Eschuldigung, ist ein bisschen lang geworden, aber ich habe schon so viel gekürzt!
Mein lang erwarteter und 1000 mal hergewünschter Besuch ist endlich da! Zwei Wochen vor
der Ankunft habe ich angefangen die Stunden zu zählen, eine Woche vor der Ankunft waren es schon
die Minuten und in den letzten Tagen vor dem 5.02. bin ich meinen Mitbewohnern tierisch auf die Nerven gegangen,
weil ich bei beim Sekunden zählen angelangt war. Mein Dauerlächeln und komisches hin und her gehampel ( ein Versuch,
die Zeit schneller vergehen zu lassen) hat aber zur Belustigung aller geführt.
Auch im Kindergarten war der Besuch ein großes Thema...Wie heißt er? Isst er Fleisch? Wie groß ist er? Wie heißt er nochmal?
Ist er weiß? Wann kommt er denn? Kommt ihr uns Besuchen? Wann denn? Wie lange bleibt ihr? Ich möchte ein Foto mit ihm machen!
Und dann ENDLICH war es soweit... Ich habe Marcel mit dem Tuk Tuk abgeholt, damit er die erste Portion Kulturschock auch
direkt bekommt.
Nach einem Leckeren Obstfrühstück, von der Chefköchin persönlich zubereitet, gab es eine kleine ankommen Zeit und dann auf zur CCC-Bar, die wohl weltbeste Schwulenbar mit free BBQ. Einige Cocktails und Bier später ging es wieder nach Hause.
Am ersten "richtigen Tag" haben wir eine kleine Stadtführung gemacht, unter anderem zum Mekong Ufer, mit der Trockenzeit ist der Fluss immer schmaler geworden und das ausgetrocknete Flussbett hat sich ausgebreitet. Der erste Barfußgang war also ein
heißes Vergnügen. Auch der Besuch in der Sauna und anschließender Massage konnte nicht aufgeschoben werden.
Montag Morgen sind wir früh zum Kindergarten gefahren, die Hymne und der Morgensport durfte nicht verpasst werden, Kinder wie Lehrerinnen waren begeistert von dem RIESIGEN Besuch. Jedes englische Lied wurde vorgesungen und jedes Kind hat sich
vorgestellt. Nach einer kleinen Stärkung haben wir die Märkte besichtigt, den Talat Sao, mit Uhren, Schmuck und allem möglichem Schnickschnack und den Talat Kuadin mit Tieren (tot oder lebendig) Obst, Gemüse, Stoffen, Haushaltswahren und allem
was das Herz begehrt.Abends gab es dann typisch laotisches Essen von einem Abendmarkt bei mir in der Nähe. Dort gibt es zu 99 % Fleisch und Fisch und ein bisschen Gemüse. Für mich gibt es dann entweder Frühlingsrollen oder Salat-Frühlingsrollen
(und natürlich Reis).
Und nun zur Reise:
Unser erstes Ziel was Vang Vieng, aber da gab es nur einen kurzen Stopp von einer Nacht. Eine spektakuläre Rollertour war aber noch drin. Mit dem Bus ging es nach Luang Parbang, dort eine Unterkunft zu finden war fast noch schwieriger als in
Vang Vieng, dort haben wir bestimmt eine Stunde gesucht. Beim wunderschönen Nachtmarkt haben wir beide zugeschlagen, einmal angefangen Geld auszugeben, fällt es schwer wieder aufzuhören, erst recht bei der schier unendlichen Auswahl. Am nächsten
Tag haben wir die Stadt von oben gesehen, beim Aussichtspunkt, der schwer zu erklimmen war, konnten wir den Blick über das ganze Tal genießen. Als nächstes haben wir die Utopia-Bar entdeckt, die wahrscheinlich schönste Bar der Welt (wie auch nicht
anders zu erwarten, schließlich heißt sie UtoPIA-Bar). In einer Art Dschungel mit Kissen, Schischah, Kerzen und guter Musik haben wir uns verwöhnen lassen.
Nächstes Ziel: Bangkok! Einmal mit dem Taxi vom einen Flughafen zum Anderen und weiter ging es nach Puhket, genauer gesagt Patong. Eine schreckliche Ernüchterung nach großer Vorfreude... Überfüllte Strände, überfüllte Straßen, zu viele pauschal
Touristen in jeder Ecke. Gut, dass es dann weiter nach Phi Phi Island ging, eine Insel (fast) ohne Autos.
Ich schwelge jetzt schon in Erinnerungen.
Die Tage dort haben wir am Strand, in Bars, Restaurants, und bei Spaziergängen vertrödelt. An einem Tag haben wir eine Schnorcheltour gemacht, auch die Strände an den umliegenden Inseln waren wunderschön und überall gab es Fische.
Der Strand an dem wir am meisten waren hatte Badewannentemperatur und war bei Ebbe so flach, dass wir 100 te von Metern ins Meer laufen mussten, um überhaupt bis zum Bauchnabel im Wasser zu stehen. Uns wurde geraten den Aussichtspunkt zu erklimmen, weil man von dort aus eine wunderbare Sicht auf die Insel haben soll. Gehört,
getan. Der Hinweg führte uns steil Bergauf, aber die Strapazen haben sich gelohnt, für den Blick der uns geboten wurde. Beim Rückweg haben wir Affen entdeckt, die es sich 15 Meter vom Weg entfernt in den Bäumen gemütlich gemacht hatten. Erwähnenswert ist noch die Reggae Bar, in der sich ein Boxring befindet. Zu späterer Stunde und nach wirklich guter Musik gibt es in der Reggae Bar Thai Boxen, teils von Laoten und teils von irgendwelchen Menschen die zum Essen oder Trinken gekommen sind. Nach diesem Erlebnis waren wir noch bei einer Strandparty. Das war sehr witzig...
Es gibt auf Phi Phi Island ein Restaurant das "The Rock" heißt, Sitzplätze finden die Gäste auf einem Schiff, das zur Hälfte aus dem Berg entspringt. Eine Ebene darunter gab es einen Tisch mit 2 Plätzen, an dem Marcel und ich unglaublich romantisch Essen waren. Halb versteckt haben wir die Mahlzeit genossen, nur dass wir beide (vor allem ich) von Mücken zerstochen wurden.
Nach so viel Thailand wollten wir wieder nach Laos, Paxe.
Die Reise dorthin war um einiges länger als das bisschen fliegen um Thailands Süden zu besuchen. Erst sind wir mit der Fähre nach Krabi gefahren, um von dort aus mit dem Minibus irgendwohin zu einem anderen Minibus zu fahren,
der uns wiederum zu einem anderen Restaurant ähnlichen Plätzchen zu schaffen, nur um dort nochmal den Bus zu wechseln. Aber dann hatten wir immerhin unseren Bus erreicht. Mit diesem sind wir nach Bangkok gefahren. Grade angekommen haben wir einen Anschlussbus
nach Ubon Ratachtani gefunden. Das Problem war nur, dass der Bahnhof so groß ist, dass wir den Bus erst nach schier endlos schweißauftreibenden Minuten gefunden haben ( der Bus ist 20 Min. nach unserer Ankunft in Bangkok losgefahren). Nach insgesamt knapp 30 Stunden Fahrt von Phi Phi nach Ubon
Also haben wir uns für eine Nacht im am schlechtesten bewertetem Hostel niedergelassen, dass man im ganzen Ort finden kann.
Am nächsten Tag ging es endlich wieder in den Bus! Lukas, ein Freiwilliger der in Paxe arbeitet hat uns ein schönes Hostel gezeigt,
eine kleine Stadtführung veranstaltet und uns später zur Sauna und Massage mitgenommen hat. Leider war ich danach nicht entspannt, weil meinMasseur mir den Rücken verknackst hat.
Am nächsten Tag war ich dann krank und habe unsere Reisepläne völlig auf den Kopf gestellt.
Leider konnten wir uns nur noch " Wat Puh" ansehen, das "laotische Angkor wat". Eine wirklich schöne Erinnerung, aber vielleicht ein bisschen klein.
Gewohnt haben wir in Champasak, einem kleinen verschlafenen Dörflein, neben dem selbst Hohenholte groß wirkt. Dort haben wir uns Fahrräder gemietet um die Umgebung zu erkunden ( und auch um zum Wat zu kommen).
Mein Fahhrad war unglaublich Sperrmüllreif und das von Marcel einfach zu klein, aber gelohnt hat es sich trotzdem.
Weil ich immer noch krank war sind wir spontan zurück nach Vientiane gefahren. Mit... dem Bus natürlich.Das besondere an diesem Bus ist, dass er ein Schlafbus ist und die Nacht über durchfährt. Dabei spart man unglaublich viele Zwischenstopp
und kann sogar liegen. Für Marcel war das Doppelbett, das die Größe eines normalen Einzelbettes hat, natürlich zu klein.
Die letzten Tage haben wir in Vientiane genossen und jetzt muss ich leider wieder arbeiten.
ich bin tierisch neidisch auf die erlebten dinge und mag mir die fotos gar nicht wirklich anschauen. wobei ich in vorfreunde bin, wenn wir es auch noch schaffen sollten vorbei zu kommen. das wäre der hammer und mein persönliches highlight in diesem jahr.
AntwortenLöschenich vermisse dich, schatje.
Fiona
boa free bbq!!!!!!! aber in einer schwulen bar!?!?!?!? gott warum bist du so grausam?????????
AntwortenLöschendas freut mich doch alles für dich lotta :)
AntwortenLöschenhast marcel ja mal einen kleinen 2 wöchigen kulturshock verpasst... gut, dass wir ihn in den nächsten tagen wieder an die deutsche kultur gewöhnen können. mit viel viel bier und feierei!
die bilder sind klasse, endlich mal wieder was von dir zu sehen und vorallem zu hören ist der hammer!
vermisse dich ganz doll kurze
@richi: schwulenbar passt doch super zu dir, du hast da doch so einen magneten/ausdruck wie ich weiß :D
Oh meine Maus, ich finde es wunderbar, dass du mit Marcel so einen schönen Urlaub hattest. Und ihm "dein" Laos zeigen konntest (auch wenn ihr anscheinden viel in Thailand wart). Hoffentlich habt ihr Kraft getankt für die letzte Etappe.
AntwortenLöschenJetzt wird die Zeit immer weniger, denk daran.
Ich hab dich lieb und vermisse dich. Bis ganz, ganz bald. Deine Luise
meine liebe pia.
AntwortenLöschenschoen, dass ihr einen so unglaublich schoenen urlaub hattet. das freut mich wirklich von herzen:)
jetzt habt ihr noch mehr schoene erlebnisse zusammen:)
wir fahren heute abend unsere mamis abholen und dann gibts auch erstmal ne runde urlaub- aber auf de anderen seite der welt:) hehe
pass auf dich auf
vermisse dich,
deine Jule