| Wasserspielen in der blue ice bar |
| im Tempel in Luang Prabang |
| Wasserfall |
| Odumxei Wasserfall |
| Wasserspielen am Mekong |
| auf dem Weg zum Raketenfest |
| das Raketenfest |
| eine der Abschussrampen |
Beim laotischen Neujahresfest dreht sich fast alles ums Wasser, das die Verdienste Buddahs symbolisieren soll. Generell ist dieses Fest wohl das beliebteste des Jahres und es herrscht Ausnahmezustand!
Das Fest geht offiziell 3 Tage, wird aber gerne noch um 2-3 Tage verlängert. Insgesamt ist das Wasserfest die reinste Wasserschlacht, neben den den rituellen Buddha Waschungen gibt es für jedermann den Auftrag so viele Menschen wie möglich nass zu machen.
Jeder bewaffnen sich mit Wasserpistolen, Eimern, Wasserbomben, Babypuder und sämtlichen Behältern mit denen man Wasser schöpfen kann um sich an den Straßenrand zu stellen und jeden Passanten ab zu passen.
Jede Fahrt (sei es mit dem Auto, Tuk Tuk oder Roller) ist ein feucht fröhliches Erlebnis.
Wenn man erst mal nass ist, wird jede Dusche eine willkommene Abkühlung, da es um die Mittagsstunden draußen sonst nicht aus zu halten wäre. Weil aber nur nass langweilig wäre gibt es auch gefärbtes Wasser, Babypuderduschen und alten Ruß mit Wasser gemischt. So ist man mal blau, dann schwarz, wieder weiß, rot grün oder orange....
Ich war mit anderen Freiwilligen in Luang Prabang und habe dort mitgefeiert. Neben der Besichtigung einer Parade, vielen Duschen, gutem Essen, einem Besuch beim Wasserfall, Rundfahrten auf der Ladefläche eines Autos, habe ich auch bei den Waschungen mitgemacht.
Auf die Straße zu gehen war jedes Mal wieder ein Erlebnis, weil alle Gehwege von Menschen gewimmelt haben. Alle paar Meter standen große Regenfässer bei denen sich jeder bedienen konnte. Am Straßenrand stehen und Menschen, Autos und Tuk Tuks nass zu machen ist ein wunderbarer Zeitvertreib.
Neben diesem Fest gibt es in den Dörfern noch das Raketenfest, bei denen selbstgemachte Raketen abgefeuert werden. Die schwerste die ich gesehen habe soll 65 Kilo gewogen haben.
Dieses Unterfangen fordert Jahr für Jahr seine Opfer, da es keine Sicherheitsvorkehrungen gibt, die Rampen sind selbstgebaut und eine einfache Wiese wird zum Startplatz (vor allem aber auch durch den hohen Alkoholkonsum).
Der Grund für das Fest ist die „Befruchtung des Himmels“ damit es wieder Regnet und es eine gute Ernte gibt.
Nach diesen unglaublichen Erlebnissen hatte ich die schlimmste Busfahrt zurück nach Vientiane... In einem überfüllten Bus, mit Bauchschmerzen und einem nicht enden wollenden Gewitter, das die Fahrt um Stunden verlängert hat. Aber jetzt bin ich wieder wohl auf und stürze mich in die Arbeit.
ich liebe deine berichte und ich freue mich schon darauf dich live in laos zu erleben =)
AntwortenLöschenkusje,
fiona