Freitag, 17. Juni 2011

eine kleine Zusammenfassung der letzten Wochen:

...viel Spaß beim lesen!

Aus meinen Aufzeichnungen entnehme ich, dass ich einen schrecklichen ersten Mai hatte, hier die Fakten:
  1. Geplant war eine Roller Tour zum Stausee, aber Morgens hat es unglaublich geregnet, sodass wir es abgesagt haben.
  2. 2. Mein Fahrrad hat seit diesem Tag keine Bremsen mehr, keine vorne, keine hinten und ich muss mit dem Fuß bremsen.
  3. Mein Roller war platt.
  4. Meine Geldkarte (die laotische) funktioniert nicht mehr.
  5. Mein Roller brauchte einen neuen Mantel, die Reparatur hat unglaublich lange gebraucht und als ich bezahlen wollte (und ich den eigentlichen Preis schon wusste) kam der Chef um die Ecke und hat 30.000 Kip mehr verlangt.
  6. Das Fitnessstudio hatte zu, eine „Hausparty“.
  7. Ich hatte zu wenig Geld zum Einkaufen, weil ich 30.000 zu viel bezahlt hatte, war aber schon am einkaufen.
  8. Ich musste zurück zum Haus fahren und wieder zum Einkaufscenter.
  9. Grade neue Kopfhörer gekauft und der MP3 Player funktioniert nicht mehr.
Für Dinge, die eigentlich 2 Stunden in Anspruch nehmen würden habe ich 8 gebraucht.

Aber nun zu erfreulicheren Dingen. Ich war im Zirkus! Oh, das war schön.

Und ich habe ein unglaubliches Gewitter durchschritten! Ich war beim Fitnessstudio, als dann der Strom ausgefallen ist fand ich, dass es an der Zeit war nach Haus zu fahren. Just in dem Moment hat es angefangen zu regnen. Optimistisch habe ich noch gedacht: „ Ach, das wird schon nicht so schlimm werden...“ Pustekuchen! Nach 30 Metern fahrt mit dem Roller war ich klitschnass und bin eher geschwommen als gefahren. Nachdem ich meine Klamotten ausgewrungen hatte war ich einfach nur froh, dass ich es heile nach Haus geschafft habe.

Hier nun ein Zitat aus meinem Tagebuch... ( die Lehrerinnen in meinem Kindergarten hatten eine ihrer ominösen Fortbildungen)
„Mi und ich haben die erste Stunde auf ca. 60 Kinder aufgepasst, danach waren es „nur noch“ 45 Kinder. Alle brüllen, spielen, rennen herum, schmeißen Sachen durch die Gegend, weinen, nehmen anderen die Spielsachen weg und sind darauf erpicht jedes Wort der Erzieherinnen zu überhören..“
Nachdem ich eine Stunde allein auf die Kinder aufgepasst hatte war ich für den Tag fertig.

Auch wenn sich grade alles ganz schrecklich anhört, geht es mir besser denn je.

Ich war beim Acro-Yoga! Das ist eine Mischung aus Yoga und Akrobatik, wie haben zum Beispiel den Flieger gemacht ( hoffentlich wissen alle, was damit gemeint ist) und darauf verschiedene Yogaübungen. Ein bisschen Massage war auch dabei. Ich kann es nur allen empfehlen, das Erlebnis hat mich die nächsten 2 Tage gepuscht.

In der ccc-Bar war eine Fashion-Show, mit Tanz- und Gesangseinlagen! Das Highlight waren sie 30 cm hohen Schuhe, mit denen ich Mittags noch laufen geübt habe.

Ich war mal wieder bei einer Hochzeit, aber was für eine! Die protzigste Hochzeit auf der ich jemals war, im Restaurant. Im Eingang mit rotem Teppich waren Hochzeitsbilder ausgestellt, auf jedem Tisch stand eine Flasche Rum und alle ( außer mir und vll. ein paar anderen waren chic angezogen).

Ich war im Museum, habe mich über das Leben am Mekog informiert und hatte am meisten Spaß, als Theresa und ich uns verkleidet haben.

Ich habe mich mit June getroffen, der Austauschschülerin aus Thailand mit der ich in der 10ten Klasse war.

Ich war bei der Vientianale, das ist die laotische Berlinale und es war wirklich gut. Allerdings hatte ich mir an dem Wochenende eine fiese Erkältung eingefangen, sodass meine Stimme für sage und schreibe eine Woche unglaublich tief war.

Juk und Jacob haben es endlich geschafft nach Deutschland zu reisen, mit einem 9 Monate Visum für Juk! Die beiden haben dafür 7 Monate gebraucht, aber nun soll wohl alles gut werden.

Ich war bei einer „Reggae Ska Bossa Party“, bei der laotische Musik mir ein bisschen Rasseln untermalt wurde. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit war es aber doch lustig.

Wir hatten eine Party im Kindergarten zum Kindertag! Die Kiddies haben wochenlang Tänze und Lieder geübt, die sie dann den Eltern vorgeführt haben. Ich war fleißig am fotografieren.
Die Mädchen sahen aus wie kleine Puppen, weil sie so geschminkt waren und die Jungs hatten tolle Kostüme an. Es gab auch eine Fashion-Show und jede Menge Süßigkeiten.

Neben Englischunterricht für die Kinder, habe ich ihnen flechten beigebracht. Oder es zumindest versucht.
Das Englisch sprechen klappt immer besser!
„Good Morning children!“
„Good Morning Teeecheee.“
-“What is your name?“

„My name is....
-“is njang ( ist what)?“
„My name Yellie“
-Say: „My name is Yellie.“
„My name is....

Und das ganze von vorn. Oder:

-“How old are you?“
„I am fine year ol.“
-“Say „I am five yearSSSS OLD!“
„I am from lao“
-“No, say „I am Five Years old.“
„I am fine jeeaa sss ol“

Oh yes very good!

Thänk ju children.

Englischlehrerin sein ist anstrengend aber auch sehr sehr witzig!
Seit einer Woche unterrichte ich auch in 2 anderen Klassen. Keine ist so gut wie meine. Harrharr

Neben all diesen wunderbaren Dingen bin ich mehr oder weniger umgezogen (mein Zimmer schimmelt). Ich bin untergekommen bei einem wirklich netten Engländer namens Eddie, mitten in der City.

Hier noch links zu den Blogseiten der anderen Freiwilligen ( zum Bilder gucken und informieren) 
http://laosgeorge.wordpress.com/  ( wunderbare Bilder!)
http://lukasinlaos.blogspot.com/
http://meinchaosinlaos.blogspot.com/
http://goingtolaos.blogspot.com/
http://violainlaos.blogspot.com/
Das solls jetzt aber gewesen sein.  
Bis in 2 Monaten! 

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